xpt 002. VARIATIONEN UND FUGE für Streichquartett

xpt 2.  VARIATIONEN UND FUGE opus 1 für
Streichorchester

Titel:  Variation und Fuge über einen alten Haslacher Weihnachtschoral
"Stille rings, da hallen Glocken" 
xpt 002
Besetzung: 
1. Fassung für Streichquartett 
2. Fassung für Streichorchester  
Jahr: 1971
Dauer: 13 Minuten
Uraufführung: 1971 in Achern
Noten bestellen (edition49): xpt 002. VARIATIONEN UND FUGE

Werkkommentar

Haslach im Kinzigtal ist der Geburtsort des Komponisten Xaver Paul Thoma. Alte, überlieferte Weihnachtslieder werden überwiegend zum Dreikönigssingen am Leben erhalten. Das Singen der Heiligen Drei Könige, die von Haus zu Haus ziehen, und dabei einen grossen erleuchteten Stern mit sich führen, gehört zu den prägenden Erinnerungen an die Kinderzeit von Xaver Paul Thoma.
Erfreulicherweise ist dieser Brauch – die Sternsinger – auch in den Jahren nach 2000 immer noch lebendig. Xaver Paul Thoma wählte sich mit 18 Jahren für diese Komposition, die in einem Weihnachtskonzert aufgeführt werden sollte, ganz bewusst ein Lied aus dieser Sammlung zum Thema.
Als „Opus 1“ zur Eröffnung der offiziellen Werkreihe 1972 bestimmt, wird „Variationen und Fuge“ zwanzig Jahre später bei einer neuen Festlegung des Werkverzeichnisses als „xpt 2“ eingeordnet. xpt steht für Xaver Paul Thoma.
Die Tonsprache ist hier noch einer tonalen Basis verbunden, verschiedene Einflüsse anderer Komponisten bieten ein eher uneinheitliches Bild – auf kleinem Raum experimentiert der Komponist Xaver Paul Thoma mit verschiedenen Stilelementen. Was sich aber hier schon gegenüber späteren Werken bestätigt, ist das Bedürfnis nach einer ernsthaften, kontrapunktischen Schreibweise.
Grundlage dieser Veröffentlichung bildet eine Abschrift des Komponisten vom Mai 1979 (Streichquartett).

xpt 002. VARIATIONEN UND FUGE für Streichquartett – Aufführungen

Uraufführung am 12. Dezember 1971 in der Liebfrauenkirche Achern

1. Fassung für Streichquartett

Seidel-Quartett
Wieland Seidel – Violine
Benno Schleich – Violine
Xaver Paul Thoma – Viola
Walter Mederus – Violoncello

Im folgenden Jahr, am 13. Dezember 1972, spielt das Seidel-Quartett dieses Werk noch einmal in Guebwiller, mit

Wieland Seidel – Violine
Benno Schleich – Violine
Xaver Paul Thoma – Viola
Walter Mederus – Violoncello

xpt 2.  VARIATIONEN UND FUGE opus 1 für
Streichorchester – Aufführungen

Uraufführung am 16. Dezember 1984 in der Marienkirche Bad Mergentheim
Eine „zweite“ Fassung für Streichorchester wurde im Hinblick auf die geplante Aufführung 1984 erstellt.
Dauer circa 13 Minuten
Axel Bähr – Dirigent    

Aufführung am 4. Advent 1987 in Oberkirch

Es spielt das Collegium Musicum unter der Leitung von Dieter Lang.

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